Freizeitangebote und Wissenswertes
Freizeitaktivitäten in Kienitz
Kienitz eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt für verschiedene Aktivitäten. Besonders Naturfreunde werden unsere herrliche Flußlandschaft mit ihrer beeindruckenden Tier- und Pflanzenvielfalt zu schätzen wissen.
Wenn Sie mögen, können Sie auch gern an einer geführten Wanderung teilnehmen. Der Naturerlebnishof Uferloos bietet Ihnen beispielsweise sehr interessante Fledermauswanderungen an.
Sie können sich dort auch Kanus ausleihen.
Sportbootfreunde können den Sportboothafen besuchen. Dort gibt es die Möglichkeit sich ein Boot auszuleihen. Wer will, kann auch mit einem größeren Sportboot, z.B. mit der "Spring" fahren. Hierzu rufen Sie am besten Herrn Fabian an ( Tel. 0173 / 70 66 299 ) oder fragen ihn direkt am Hafen.
Gastronomie & Einkauf
Im Ort haben wir die Gaststätte "Vier Jahreszeiten". Diese Gaststätte hat auch ein Ladengeschäft, wo Sie Waren des täglichen Bedarfs, Getränke oder Grillutensilien kaufen können.
Wer einen größeren Einkauf vorhat, fährt nach Letschin (ca. 7km). Dort gibt es zwei Supermärkte.
Wissenswertes
Kienitz wurde erstmalig 1234 urkundlich unter dem Namen "Terra Chinz" erwähnt. Kienitz besteht aus den beiden Ortsteilen Kienitz Dorf und Kienitz Nord, die wiederum zur Großgemeinde Letschin gehören. Kienitz Dorf ist ein ehemaliges Fischerdorf, das schon vor der Trockenlegung des Oderbruchs existierte und Kienitz Nord entwickelte sich erst nach dem 2.Weltkrieg aus dem früheren Gutsherrensitz. Mit Johann Gottlieb Koppe (1782-1863) wurde die landwirtschaft Entwicklung mit dem Zuckerrübenanbau vorangetrieben und eine Zuckerfabrik erbaut. Die Gemeinde Kienitz zählt heute etwa 600 Einwohner.
Den Besuchern Kienitz fallen besonders zwei Sehenswürdigkeiten auf, der Panzer und die Kirche.
Der Panzer: Zum Ende des 2. Weltkrieges setzten russische Truppen am Morgen des 31.Januar 1945 bei Kienitz über die zugefrorene Oder. Dort errichteten die Truppen den ersten Brückenkopf, der dazu diente den Vorstoß auf die Seelower Höhen vorzubereiten.
Der damalige Bürgermeister von Kienitz, setzte alles daran, zum Gedenken an die Befreiung von Kienitz, ein Denkmal zu errichten. Er erhielt 1969 von der Armee einen ausgedienten Panzer T34. Dieser entsprach genau dem Panzertyp, mit dem die russischen Truppen über die Oder kamen.
Die Kirche: Die Kirche wurde zwischen 1829 und 1833 erbaut und während der Kriegswirren des 2. Weltkrieges fast völlig zerstört.
Die Pfarrfrau, Erna Roder, kümmerte sich bis bis zu ihrem Tod liebevoll um die Kirchenanlage. Mit dem Verkauf ihrer Malereien sammelte sie einen wesentlichen Teil der Geldmittel, die für die Rekonstruktion der Kirche erforderlich waren.
Noch mehr Wissenswertes finden Sie auf dieser Webseite: http://kienitz-du.de


